2007 wäre Goldoni 300 Jahre alt geworden. In diesem Jahr
gründeten die Regiesseurin Beatrice Arnim und die Schauspielerin Babette Winter die Schauspielschule Goldoni in Erinnerung an den großen Theatermacher.
Goldoni, der große Theaterreformer der Commedia dell'arte, nahm den Schauspielern die Masken ab und suchte nach der Seele im Spiel - er forderte Natürlichkeit und Leidenschaft:
„Meine Helden sind Menschen“.
Auch unsere Helden sind Menschen. Junge Menschen.
Das darstellende Spiel setzt Kräfte frei, die die Schüler enorm stärken und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern.
- So erlangen sie ganz nebenbei mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit,
- sie lernen sich vor Publikum unverkrampft zu bewegen,
- sie lernen frei zu sprechen,
- sie lernen sich besser auszudrücken,
- sie lernen mit sich und anderen in Kommunikation zu treten: Eigenverantwortung,
emotionale Intelligenz, Flexibilität und Teamfähigkeit werden gefördert.
Alles Fähigkeiten, die nicht nur auf der professionellen Bühne sondern vor allem auf der Bühne des Lebens immer wichtiger werden. Schon in der Schule kommt es darauf an, gute Ideen nicht nur zu haben,
sondern sie auch in angemessener Form zu präsentieren. Zu wissen wie man selbst auf andere wirkt. Das kann man spielend lernen. Und dabei jede Menge Spaß haben.
Wir verfolgen einen ganzheitlichen und umfassenden Ansatz. Atmung - Stimme - Bewegung - Wahrnehmung - Improvisation - szenische Arbeit sind nicht voneinander zu trennen und stellen die Grundsäulen des Unterrichts dar.
Die Theaterschule GOLDONI soll gleichermaßen Nische, Freiraum und Bühne sein, aus denen Leistungsdruck und Angst verbannt werden um Platz für Kreativität, Fantasie, Disziplin und Konzentration zu gewinnen.
